Muss ich einem Reporter folgen? – oder: Das Paradoxon vom twitternden Reporter

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll: Einerseits ist es großartig, wenn Journalisten live von dort twittern, wo sie früher nur mit einem Schreibblock gestanden wären, um sich Notizen für den Tag danach zu machen. Andererseits frage ich mich: Muss ich nun jedem einzelnen Reporter folgen, nur damit ich immer auf dem Laufenden bin? Kann es das sein?

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Warum uns das Rieplsche Gesetz nicht helfen wird

„Kein Medium wird durch ein anderes ersetzt.“ – So haben wir es alle gelernt, wenn wir uns mal mit Kommunikation und Medien beschäftigt haben. Diejenigen, die sich besonders gut erinnern, können noch irgendwas wie „Rieplsches Gesetz“ als Quelle anführen. Ich fürchte, dass sich deshalb z.B. viele Radio-, Fernseh- und Zeitungsmacher in trügerischer Sicherheit wiegen: „Mein Medium wird schon überleben.“ Das stimmt so wahrscheinlich nicht.

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Warum es Audios im Web so schwer haben – ein Erklärungsversuch

Funciona

Ich bin es ein bisschen leid. Aber mir blutet als langjähriger Radiomacher halt auch das Herz, deswegen muss ich auch mal wieder was zum Thema „Audio im Web“ schreiben. Warum verdammtnochmal wollen alle Bilder und Videos, warum werden Texte gelesen, aber keine Audios gehört? Nach der Lektüre eines guten Artikels des kundigen Kollegen Krüger (ja, ich alliteriere halt schon gerne) und einiger Diskussion auf Twitter komme ich zu dem Schluss: Es hat etwas mit Architektur und Design zu tun. weiterlesen …

 

Mein Traum vom Geld verdienenden Ad-Blocker

Adblocker-Hinweis bei SpOn

Da guckt man nichtsahnend bei Spiegel Online vorbei – und wird gleich mal mit einem roten Kasten dumm angemacht: “Du böser User, du benutzt einen Ad-Blocker und bringst uns um unseren Verdienst”, steht da sinngemäß. Ähnliches fand sich bei Sueddeutsche.de, Zeit Online, Golem.de und noch einigen weiteren Portalen. Ja, ich benutze einen Werbeblocker. Nein, ich werde ihn nicht einfach so ausmachen. Aber die Aktion rief mir eine Idee in Erinnerung, die ich vor einiger Zeit mal hatte und schon lange mal aufschreiben wollte. Hier ist sie.
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Umzug mit Congstar – ein DSL-Abenteuer aus der Servicewüste

Titus gefällt Congstar... nicht mehr!

Wer in diesem Land ein absurdes Theaterstück schreiben möchte, der muss eigentlich nur zu Congstar gehen – schon früher hatten die Telekom-Discount-Tochter und ich viel Spaß miteinander, andere erlebten auch ihre Congstar-Odyssee. Trotz allem wollte ich meinen DSL-Anschluss kündigen, weil Congstar keinen Umzugsservice anbietet – um dann einen neuen DSL-Anschluss für die neue Wohnung zu bestellen. An diesem Plan funktionierte ungefähr… nichts. weiterlesen …

 

Was Online-Journalisten nicht erst morgen können sollten

Diskussionen im Netz über Onlinejournalismus sind für gewöhnlich bestes Popcorn-Kino. Da haut einer ein paar Thesen raus, und schwuppdiwupp sind sie wieder da, die Typen, die früher alles besser fanden und den Untergang des Abendlandes fürchten – nur weil jemand sagt: Leute, das mit dem Journalismus funktioniert anders als früher und darauf müssen wir Journalisten uns verdammtnochmal einstellen. weiterlesen …